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Unser Start in die Konzertsaison 2026: Begeisterung mit Bamboo Boogie

     

Nun ist es also schon wieder vorbei, unser erstes Konzert im Jahre 2026. „Musik für eine bessere Welt“ war das Motto der Band Bamboo Boogie, und dieses Motto wurde am Abend des Valentinstags auch wirklich eins zu eins umgesetzt.

 

Dankenswerterweise hatten wir die Presse auf unserer Seite, wenn schon die winterlichkaltglatte Witterung gegen uns gewesen ist. Dank mehrfacher Ankündigungen in der Presse war Muhls Gasthof so richtig schön voll. Und wie es bei Kälte so ist, man kann ganz gut essen, oder? Ja, und auch da hatten wir eine toll gelungene Premiere mit vielen leckeren Snacks, Obst- und Tomate-Mozzi-Spießen, Frikadellen, diversen leckeren Brötchen, das kam richtig gut an. Ja, und dann hatten wir auch noch eine super Band zum Auftakt. „Das beste Konzert, auf dem ich hier bisher war“, so die Rückmeldung eines extrem begeisterten Gasts, der selbst ein gefragter Musiker ist.

Die fünf supersympathischen Musiker*innen legten gleich passend zum Valentinstag mit Steve Winwood und Elton John  los und spielten dann so unterschiedliche Songs wie 50 ways to leave your lover (Paul Simon), You`re so vain (Carly Simon), Blanket (Imogen Heap) oder Rikki don`t lose that number (Steely Dan), immer in ihrem ganz eigenen Stil. Light my fire von den Doors kam in der anmutig langsamen, jazzigen und sehr femininen Version von Eliane Elias besonders überraschend und wunderbar rüber. Aber auch der Libertango von Astor Piazolla war ein echter Ohrenschmaus. Ob es die Bee Gees, Dylan oder auch eigene Kompositionen waren, was auch immer sich die fünf an Stücken vorknöpften, sie hatten das Publikum auf ihrer Seite. Die kraftvolle, soulige Stimme von Kathryn, der völlig hingebungsvolle Andris am virtuosen Schlagzeug, Peter und Holger an den Gitarren, Stefan an Bass und Gitarre, der ausgefeilte, gefühlvolle Sound der Fünf war toll aufeinander abgestimmt, man konnte sehen und spüren, wie viel Spaß die Band miteinander hat. Das ist ja, was wir Spielfreude nennen, und die ist so richtig schön ansteckend.

Zwei Zugaben schenkte Bamboo Boogie am Ende dem begeisterten Publikum, bevor es ans Packen der zahlreichen Instrumente und Geräte ging und auf die winterlichen Straßen Richtung Hamburg.

Nach der Pause und zu Beginn der zweiten Konzerthälfte verabschiedeten wir von der KULTurBRAUEREi unseren langjährigen Schatzmeister Lorenz Frank in die verdiente Freiheit. Lange Jahre hatte Lorenz er nicht nur die mitunter komplizierte Kommunikation mit der GEMA übernommen, sondern sich auch um Förderungen und Mitgliedsbeitragsverwaltung gekümmert. Er wird uns natürlich nicht vollkommen im Stich lassen, und auch seinen Nachfolger, Norbert Werner noch in aller Ruhe einarbeiten. Trotzdem sagen wir auch hier noch einmal danke lieber Lorenz.

Was das Ehrenamt angeht, so war ich gestern schon ein bisschen bewegt beim Blick ins Publikum. Ich weiß nicht, ob es typisch ist für unsere Gäste, oder fürs Landleben an sich, doch ein Blick in die Runde verriet mir, dass ungefähr jede und jeder Zweite engagierte Ehrenamtler waren. Ob es das Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr, bei den Landfrauen, dem DRK, bei verschiedenen Kulturvereinen, dem Gemeinderat, beim Weltgebetstag und der Kirche oder als Mithelfende bei der Tafel war, es hat mich wirklich beeindruckt. Ist es nicht wunderbar, wie wir alle gemeinsam unser Zusammenleben auf dem Land gestalten und am Laufen halten? Ohne Ehrenamt sähe nicht nur das Dorfleben ziemlich trübe aus. Und so möchte ich mich am Ende nicht nur bei einer herausragenden Band für einen tollen Abend bedanken, sondern auch bei unseren Gästen und bei allen Ehrenamtler*innen im uneigennützigen Dienst für eine bessere Welt.

 

Ute Ochsenbauer